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Abb.: Georg Schelbert

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Berliner Netzwerk Kunstgeschichte und Digitalität

Digitale Kunstgeschichte in Berlin - Lehrveranstaltungen Sommer 2019

(bitte rufen Sie jeweils die links zu den Lehrveranstaltungen auf und informieren Sie sich auf den Seiten der Hochschulen über die Teilnahmebedingungen und Anmeldeformalitäten)

Lehrangebot FU

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  • Digitale Erfassung der Porzellansammlung des Schlosses Charlottenburg
    Annegret Bergmann M.A., Prof. Dr. Jeong-hee Lee-Kalisch
    Seminar/Übung, 2 SWS
    Zeit: Donnerstag 14-16h
    Ort: Koserstr. 20, A 121 Übungsraum
    Inhalt: Im Rahmen eines Online-Katalogs der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten wird der Bestand der Porzellansammlung des Schlosses Charlottenburg erstmals wissenschaftlich erschlossen und mit Suchfunktionen in Deutsch, Englisch, Chinesisch und Japanisch zugänglich gemacht. Während des Seminars sollen ausgewählte Objekte dieser Prozellansammlung beschrieben, Dekor und Ornamentik ikonographisch und ikonologisch erschlossen sowie wissenschaftlich eingeordnet werden. Nach Besuchen der Sammlungen in Charlottenburg und Oranienburg sowie im Depot in Potsdam werden die Forschungsergebnisse in einem Referat vorgestellt und in einem schriftlichen Beitrag für den Online-Katalog zusammengefasst.
  • Provenienzforschung zur Kunstsammlung Rudolf Mosse
    Meike Hoffmann
    Seminar/Übung, 2 SWS
    Zeit: Donnerstag 16-18h
    Ort: Fabeckstr. 23-25, -1.2002 PC-Raum (UG)
    Inhalt: Rudolf Mosse (1843—1920) war eine der zentralen Persönlichkeiten im Berliner Wirtschaftsleben des Kaiserreichs. Als wohlhabender Mann ließ er sich 1882 am Leipziger Platz ein neo-barockes Stadtpalais errichten. Dort trug er eine erlesene Kunstsammlung zusammen, die er auch der Öffentlichkeit zugänglich machte. Zu seinen favorisierten Künstlern gehörten die anerkannten Vertreter des 19. Jahrhunderts bis hin zum damals zeitgenössischen Realismus in Deutschland. Neben Gemälden und Skulpturen sammelte Mosse auch Kunsthandwerk, Möbel, Textilien, Ägyptische Altertümer, Benin-Bronzen und Ostasiatika. Nach dem Tod Rudolf Mosses musste die Familie 1933 emigireren und ein Teil der Kunstsammlung wurde im Mai 1934 versteigert. Auf Grundlage des Auktionskatalogs wollen wir im Seminar versuchen, Einzelwerke der ehemaligen Sammlung zu identifizieren und mittels elektronischer Ressourcen ihre Schicksalswege so weit wie möglich zu rekonstruieren.
  • E-Learning-Tutorium Architektur (Gruppe 1)
    Dr. Maximilian Benker
    Seminar/Übung, 2 SWS
    Zeit: Mittwoch 12-14h (ab 10.4.2019)
    Ort: Koserstr. 20, Hs B Hörsaal
    Inhalt: "Die Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen", kurz "Kunst und Funktion" genannt, ist ein Internet-Lernprogramm, das einen Überblick über die Kunstgeschichte in 30 Kapiteln unter der besonderen Fragestellung der Funktion von Kunst bietet. Das Programm ist verpflichtender Bestandteil des Bachelor-Studiengangs in den ersten beiden Semestern. In Anlehnung an die Grundkurse sind im ersten Semester primär die Lektionen zu den Bildkünsten, im zweiten die zur Architektur zu bearbeiten. Die Vergabe der Leistungsnachweise erfolgt über zwei Klausuren, die jeweils am Ende der Semester zentral im Haus stattfinden. "Kunst und Funktion" kann individuell ort- und zeitunabhängig bearbeitet werden. Begleitend findet ein wöchentliches Tutorium statt, in dem Fragen geklärt und die jeweiligen Inhalte der Kapitel besprochen werden. "Kunst und Funktion" ist unter http://www.kunst-und-funktion.de zu finden. Für die Einwahl wird ein offizieller E-Mail-Account der FU Berlin benötigt. Bitte wählen Sie aus der DFN-Liste die Freie Universität Berlin aus und loggen sich mit Ihrem FU-Account ein.
  • E-Learning-Tutorium Architektur (Gruppe 2)
    Dr. Maximilian Benker
    e-Learning-Veranstaltung, 2 SWS
    Zeit: Donnerstag 12-14h (ab 11.4.2019)
    Ort: Koserstr. 20, A 127 Übungsraum
    Inhalt: "Die Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen", kurz "Kunst und Funktion" genannt, ist ein Internet-Lernprogramm, das einen Überblick über die Kunstgeschichte in 30 Kapiteln unter der besonderen Fragestellung der Funktion von Kunst bietet. Das Programm ist verpflichtender Bestandteil des Bachelor-Studiengangs in den ersten beiden Semestern. In Anlehnung an die Grundkurse sind im ersten Semester primär die Lektionen zu den Bildkünsten, im zweiten die zur Architektur zu bearbeiten. Die Vergabe der Leistungsnachweise erfolgt über zwei Klausuren, die jeweils am Ende der Semester zentral im Haus stattfinden. "Kunst und Funktion" kann individuell ort- und zeitunabhängig bearbeitet werden. Begleitend findet ein wöchentliches Tutorium statt, in dem Fragen geklärt und die jeweiligen Inhalte der Kapitel besprochen werden. "Kunst und Funktion" ist unter http://www.kunst-und-funktion.de zu finden. Für die Einwahl wird ein offizieller E-Mail-Account der FU Berlin benötigt. Bitte wählen Sie aus der DFN-Liste die Freie Universität Berlin aus und loggen sich mit Ihrem FU-Account ein.
  • Digitale Inventarisation
    Dr. Maximilian Benker
    e-Learning-Veranstaltung, 2 SWS
    Zeit: Dienstag 14-16h
    Ort: Fabeckstr. 23-25, -1.2002 PC-Raum (UG)
    Inhalt: DIn Museen und Denkmalämtern, in Fototheken und Forschungsinstituten erfolgt die Inventarisation und Dokumentation der Bestände inzwischen ausschließlich mittels Datenbanken. Zur Verwaltung digitaler Informationen in Text und Bild wird eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme eingesetzt. Die Fähigkeit des Umgangs mit solchen Datenbankensystemen zählt daher für Studierende der Kunstgeschichte zu den wichtigen Zusatzqualifikationen. Es sollen erste Einblicke in die Datenbanklogik und in die wissenschaftliche Strukturierung von Daten geben werden. In der Auseinandersetzung mit der Verschlagwortung von Objekten soll auch der Umgang mit kunsthistorischer Terminologie geschärft werden. Dies alles kann natürlich nur exemplarisch an einigen der einschlägigen Systeme geübt werden. Deshalb werden wir uns einerseits mit dem komplexen kunsthistorischen Regelwerk zur Datenerfasseung HIDA/MIDAS beschäftigen, sowie mit dem darin integrierten ikonographischen Klassifizierungssystem ICONCLASS. Anderseits sollen Einblicke in das Museumsdokumentationssystem MUSEUM PLUS gegeben werden, das von vielen Museen und Forschungsinstitutionen genutzt wird. Und falls die Zeit reichen sollte, dann kann auch noch das Museumsdokumentationssystem ADLIB vorgestellt werden. Als Leistungsnachweis sind im Laufe des Seminars mehrere Datensätze anzufertigen.

Lehrangebot HU

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  • Bildmedien ab 1800
    Prof. Dr. Eva Ehninger
    Vorlesung, 2 SWS
    Zeit: Montag 10-12h (ab 8.4.2019)
    Ort: IKB, Georgenstr. 47, R.0.12
    Inhalt: Das Proseminar thematisiert eine breite Auswahl von kunst- und bildgeschichtlichen Medien von 1800 bis in die Gegenwart. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf bildenden Künsten (durch Fallstudien zu Malerei, Zeichnung, Skulptur, Druckgraphik, Fotografie, Panorama und Installationskunst), wird aber um Themen zur Bildgeschichte über die Grenzen der Institution Kunst hinaus erweitert. Darunter sind beispielsweise dezidiert populäre Bildpraktiken oder Bildmedien wie Werbung, Fernsehen und digitale Bildmedien zu verstehen.
  • Einführung in die Bildtheorie
    Dr. Angelika Seppi
    BA-Seminar, 2 SWS
    Zeit: Dienstag 10-12h
    Ort: Georgenstr. 47, Raum 0.12
    Modulzuordnung: BA-Studiengang
    Inhalt: Das Proseminar Einführung in die Bildtheorie geht aus historischer und systematischer Perspektive grundlegenden Fragen der Bildtheorie nach: Was ist ein Bild? Welches Wissen steckt in Bildern? Was zeigen sie? Wovon sprechen sie? Oder schweigen Bilder? Wie bedeuten Bilder? Was machen Bilder außerdem? Das Proseminar vermittelt einen Überblick über die disziplinäre und methodische Vielfalt der Bildtheorie – vom anthropologischen Ansatz über die Semiotik, die Phänomenologie, den Bildakt etc. – und über zentrale Begriffe und Begriffskonstellationen wie diejenigen von Rahmung und ikonischer Differenz; von Ikon, Index und Symbol; von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit; von Blick, Medium und Botschaft etc. Die Bilder, die im Proseminar zur Betrachtung und Diskussion stehen, gehen damit über den klassischen Gegenstandsbereich der Kunstgeschichte hinaus und reichen vom gemalten bis zum photographischen und filmischen Bild, vom analogen bis zum digitalen Bild, vom Wahrnehmungs und Vorstellungsbild bis zum Denkbild.
  • Bild-Apparate. Digitale und/oder analoge Medien der Kunstgeschichte
    Prof. Dr. Margarete Pratschke
    BA-Seminar, 2 SWS
    Zeit: Donnerstag 16-18h, ab 18.4.2019
    Ort: Georgenstr. 47, Raum 3.42 und verschiedene Orte
    Modulzuordnung: BA-Studiengang
    Inhalt: Die Übung vor Originalen widmet sich den Bildtechniken, Apparaten und Medien des Fachs Kunstgeschichte und gibt einen Überblick über die Geschichte der Bildmedien der Kunstgeschichte vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Es werden so unterschiedliche Bildapparate, Bildmedien und Medienformate wie Diaprojektoren, Laserdisks, Fotopappen, Kleinbilddias, Glasdias, Episkope, Microfiches, Leuchtpulte oder 3D-Brillen usw. beschrieben, diskutiert und einer bildhistorischen Kritik unterzogen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Wandel von analogen zu digitalen Medien bzw. auf deren Wechselspiel gelegt.
  • Displays. Zwischen Ausstellungsdispositiv und Screentechnologie
    Prof. Dr. Margarete Pratschke
    BA-Seminar, 2 SWS
    Zeit: Freitag 14-16h, ab 12.4.2019
    Ort: Georgenstr. 47, Raum 0.07
    Modulzuordnung: MA-Studiengang
    Inhalt: Displays konfigurieren als physische Objekte den Blick auf räumliche Anordnungen von Dingen, Bildern oder Bildteilen – sie sind im doppelten Sinne als Ausstellungdispositiv und als Screentechnologie zu verstehen. Das Seminar geht dieser doppelten Bedeutungsgeschichte nach und diskutiert ihr wechselseitiges Verhältnis im Hinblick auf räumliche Anordnung und visuelle Wissenspraxis. An ausgewählten Beispielen werden im Seminar die Funktionen von Displays als Wissenspraxis (Warburg, Malraux, Wölfflin), als Ausstellungsanordnung (Bayer, Kiesler, Lissitzky, Gropius, Nelson), die Überwindung des Display-Formats (Planetarium, Panorama, Ganzfeld), von Displays als Screentechnologie (Engelbart, Sutherland, Microsoft) sowie von Displays zwischen technischer und künstlerisch-ausstellerischer Praxis (Architecture Machine Group, Van der Beek, Eames) analysiert. Ziel ist es, einen Überblick über die Geschichte und Theorie des Displays zu erlangen und kritisch zu diskutieren, auf welche Weise Displays in Kunst und Technologie als Seh- bzw. Blickmaschinen fungieren.

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